 |


 |
| |
| |
 |
|
Willkommen auf der Homepage der
NABU - Gruppe Wettsaasen im Vogelsbergkreis!
| |
| |
Aktuelle Termine 2009
|
Termin: |
Aktion: |
Zeit: |
Treffpunkt: |
|
|
|
|
|
|
20.3.2009 |
Jahreshauptversammlung |
20.00 Uhr |
DGH |
|
offen |
Orchideenwanderung |
|
DGH |
|
Frühjahr |
Neue Wildbienenwand |
offen |
|
|
10.5.2009 |
Stunde der Gartenvögel |
10.00 Uhr |
DGH |
|
14.6.2009 |
GEO Tag der Artenvielfalt |
15.00 Uhr |
DGH |
|
offen |
Schmetterlingswanderung |
15.00 Uhr |
DGH |
|
21.8.2009 |
Fledermausabend |
19.00 Uhr |
DGH |
|
|
|
|
|
|

 |
| |
|
Wer sind wir?
Die Naturschutzgruppe Wettsaasen wurde 1983 gegründet und im
Frühjahr 1995 als gemeinnütziger Verein eingetragen. Die NSG
Wettsaasen ist zugleich Mitglied im NABU Deutschland. Die
Mitglieder der Naturschutzgruppe sind in beinahe allen
Altersstufen vertreten und stammen überwiegend aus dem Mücker
Ortsteil Wettsaasen.
Was machen wir ?
Die Mitglieder im Naturschutzbund Wettsaasen
engagieren sich auf verschiedenste Weise für den Natur- und
Umweltschutz in der Region. Neben Informationsveranstaltungen
und Exkursionen für jedermann führen wir Pflegemaßnahmen an
gefährdeten Kulturlandschaften wie z.B. Bachläufen und
Heckengebieten durch. Die zum Vogelsberg gehörende
Kulturlandschaft bietet heute noch eine große Artenvielfalt und
eine relativ intakte Natur. Zahlreiche Naturschutzgebiete und
ausgedehnte Wälder prägen diese Landschaft. Ein besonderes
Anliegen ist uns die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Was sind unsere
Ziele ?
Die Naturschutzgruppe Wettsaasen setzt sich in
enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, der Gemeinde- und
Kreisverwaltung, den ansässigen Landwirten und anderer Natur-
und Umweltschutzorganisationen u. a. für den Erhalt der noch in
weiten Teilen intakten Naturlandschaft des Vogelsberges ein. |
|
| |

 |
Der Eisvogel
Vogel des Jahres 2009

Der Eisvogel eignet sich hervorragend als Indikator für gesunde
Gewässer. In stark industrialisierten, dicht bevölkerten Regionen
ist er mittlerweile eine ausgesprochene Seltenheit.
Name
Ob der Name des Eisvogels (Alcedo atthis) tatsächlich mit Eis zu tun
hat oder das eisblaue Rückengefieder Pate stand, ist strittig.
Manche Deutungen leiten den Namen vom althochdeutschen „eisan“ für
„schillern“ oder „glänzen“ ab. Der „Schillervogel“ wäre eine gute
Beschreibung für das flirrende Farbenspiel, das der Eisvogel im
Sitzen und erst recht im Flug bietet. Wieder andere Autoren
interpretieren den „Eisvogel“ als „Eisenvogel“ und vermuten einen
Bezug auf das stahlblaue Rücken- oder das rostfarbene Bauchgefieder
des Eisvogels.
Aussehen
Sein prächtiges Federkleid macht den etwa spatzengroßen Eisvogel
unverwechselbar. Keine andere am Wasser lebende Vogelart entfaltet
eine solche Farbensymphonie aus Blau-, Blaugrün- und Türkistönen im
Rücken- und Kopfgefieder, die eindrucksvoll zum rostroten
Bauchgefieder kontrastieren. Die Geschlechter sind an der
Schnabelfärbung zu unterscheiden: Nur beim Weibchen ist die Basis
des sonst ganz schwarzen Unterschnabels deutlich orange gefärbt.
Stimme
Seinen Kontaktruf, ein hohes, durchdringendes „tjiih“, lässt der
Eisvogel während seines rasanten Flugs erschallen oder während er
auf Beute lauert. Meist verrät uns erst der Ruf seine Anwesenheit,
denn trotz seines bunten Gefieders ist der Eisvogel über dem Wasser
oder im Uferbewuchs bestens getarnt.

Nahrung
Der Eisvogel stillt seinen Hunger täglich mit 15 bis 30 Gramm
Nahrung, die überwiegend aus Kleinfischen von vier bis sieben
Zentimetern Größe besteht. Im Sommer gehören auch Insekten (maximal
etwa 20 Prozent der Nahrung) und seltener kleine Frösche oder
Kaulquappen zum Nahrungsspektrum.
Brutbiologie
Der Eisvogel brütet ab Ende März oder Anfang April in meist selbst
gegrabenen Brutröhren in steilen Lehm- oder Sandwänden an
Uferböschungen, aber auch immer wieder fernab der Nahrungsgewässer.
Nach einer Brutzeit von 21 Tagen schlüpfen sechs bis sieben,
ausnahmsweise bis zu neun Junge, die nach 23 bis 27 Tagen
Nestlingszeit ausfliegen. Zweitbruten sind die Regel, Drittbruten
möglich.
Lebensraum und Verbreitung
Den Eisvogel kann man ganzjährig an stehenden oder ruhig fließenden,
klaren Gewässern in fast ganz Europa und großen Teilen Asiens
beobachten. Lediglich im äußersten Norden Großbritanniens fehlt er,
und in Skandinavien ist er nur in Dänemark und im südlichen Schweden
anzutreffen. Neben dem Nahrungsangebot bestimmen vor allem das
Angebot an Brutwänden und Ansitzwarten für die Jagd das Vorkommen
des Eisvogels.
Wanderungen
In Deutschland ist der Eisvogel Standvogel oder Teilzieher. Vor
allem die Männchen harren auch im Winter bei uns aus oder verlassen
allenfalls kurzfristig ihre Reviere bei Vereisung der
Nahrungsgewässer. Spätestens im Februar haben sie diese aber wieder
besetzt. Ziehende Individuen sind in der Regel Weibchen oder
Jungvögel. Letztere führen auch im Sommer und Herbst nach der
Vertreibung aus dem elterlichen Revier ausgedehnte Wanderungen
durch.
Bestand und Siedlungsdichte
Die Bestände des Eisvogels gingen im 19. und bis zur Mitte des 20.
Jahrhunderts durch Lebensraumverlust europaweit deutlich zurück und
haben sich erst ab den 1970er Jahren auf niedrigem Niveau
stabilisiert, nachdem Verbesserungen im Gewässerschutz,
Renaturierungen, Verbesserungen der Wasserqualität und auch gezielte
Schutzmaßnahmen wie die Errichtung von Eisvogel-Brutwänden ihre
Wirkung entfaltet haben. Wegen der Territorialität des Eisvogels,
der sein Revier auch außerhalb der Brutzeit strikt gegen Artgenossen
verteidigt, erreicht er nur geringe Siedlungsdichten (mittlere
Nestentfernung im optimalen Lebensraum meist bis zu einem Kilometer,
entlang größerer, dann auch oft beeinträchtigter Gewässer meist vier
bis fünf Kilometer oder mehr). Der Bestand in Deutschland wird
derzeit auf etwa 5.600 bis 8.000 Brutpaare geschätzt. In manchen
Jahren kommt es in strengen Wintern zu hohen Verlusten, die aber
binnen weniger Jahre wieder aufgeholt werden können. So war zum
Beispiel im kalten Winter 1962/1963 der Bestand des Eisvogels nahezu
erloschen.
|  |
 |
VSW
 |
| | |

|
VogelSchutzWarte
Frankfurt |
|
 |
HGON
 | | | |

Hessische
Gesellschaft
für
Ornithologie
und
Naturschutz |
|
|