NAJU

 

Veranstaltungen - Fauna und Flora - Jugend
 

Veranstaltungen

  der NABU - Gruppe 

  Wettsaasen 2006

 
 

 

 
Exkursion zu den Märzenbecher

am 9.4.2006

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Stunde der Gartenvögel

am

7.5.06

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Amphibien Exkursion

 

 

Den Fröschen und Molchen auf der Spur

Regen Zuspruch fand eine Veranstaltung rund um die heimischen  Amphibien, zu der  die NABU Ortsgruppe Wettsaasen eingeladen hatte. Zunächst wurde in der Gaststätte Grün mit einigen farbenfrohen Dias gezeigt, welche Vielfalt an Kröten und Co unsere Heimat zu bieten hat. Der Amphibienexperte  Reinhard Eckstein erklärte anschaulich die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten von Lurchen, Kröten ,Fröschen und Unken. Hierfür hat er eigens einen Amphibienbestimmungsschlüssel erstellt. Die zu Gehör gebrachten Tonaufnahmen beeindruckten vor allem die zahlreich anwesenden Kinder. Natürlich kamen auch sinnvolle Schutzmaßnahmen zur Sprache, deren Durchsetzung leider oft an fehlenden Finanzen oder an bürokratischen Hürden scheitern. Es ist durchaus erfolg versprechend , als  Ausgleichsmaßnahme im Straßenbau an geeigneter Stelle Tümpel an zulegen. Davon konnten sich die etwa 30 interessierten Personen bei der anschließenden Exkursion  auf eindrucksvolle Weise überzeugen.

 
 
 
Auf den ersten Blick schien es, als müssten sich die Teilnehmer mit dem Bewundern von Grasfrosch- und Erdkrötenlaich begnügen. Doch nach  längerem geduldigen Hinsehen fanden vor allem die Kinder Freude an dem emsigen Gewimmel von  quirligen Kaulquappen. Mit zunehmender Sonnenwärme konnten dann sogar noch einige Molche bestaunt werden, und zwar  mehrere Exemplare des Bergmolches sowie einige Teichmolche und schließlich sogar der seltenere Fadenmolch. Dieser lehrreiche Tag konnte  sicherlich einige Naturfreunde anregen, sich intensiver mit unseren selten gewordenen und schützenswerten  Amphibien  zu befassen.
 
 

 
 

 
 
 
 
 


Biber und Schachblumen im Spessart

 

 
   
Die Tagesfahrt der NABU-Gruppe Wettsaasen führte am 29.4.2001 nach Mernes in den Spessart. Die 34 Teilnehmer starteten gegen 8.00 Uhr und fuhren mit einem Bus der Firma Philippi über Schotten, Gedern, Bad-Soden Salmünster nach Mernes.
 
 
 

Förster Thill vom ansässigem Forstamt begrüßte die Gruppe. Bei der folgenden Exkursion konnte Förster Thill viele interessante Dinge über die Wiederansiedlung des Bibers im hessischen Spessart vermitteln. Das vom Menschen verursachte Aussterben der Biber in Hessen wurde erläutert. Den Versuch zur Wiederansiedlung starteten die Obere Naturschutzbehörde Hessens, die Hessische Forstverwaltung und die Hessische Gesellschaft für Ornithologie im Jahre 1975. Flurneuordnungen hatten zum Ziel weiträumige Grundstücke in den Bach- und Flusstälern für den Naturschutz zu beschaffen und damit die extensive Grünlandnutzung und den Bestand an naturnahen Kraut- und Gehölzvegetation am Ufer zu sichern. Zugleich wurden in der Zeit von 1976 bis 1983 umfangreiche Bach begleitende Weichholzanpflanzungen mit verschiedenen heimischen Weidenarten durchgeführt. Im Oktober 1987 erfolgte die Aussetzung von sechs und im Oktober 1988 von zwölf Elbebiber im östlichen hessischen Spessart im Gewässersystem von Jossa und Sinn. Nach über zehn Jahren kann die Wiederansiedlung als erfolgreich angesehen werden, denn die Population ist inzwischen auf fast 200 Exemplare angewachsen und breitet sich auch weiter aus. Förster Thill stellte Biberbiotope vor und erklärte Lebensweise, Größe, Fortpflanzung und Zuwachs des Bibers. Zum Abschluss zeigte Thill als Besonderheit für die mitgefahrenen Kinder und natürliche alle anderen Teilnehmer einen präparierten Biber. Die Größe des Tieres, sowie die langen Schneidezähne beeindruckten alle. Nach der Mittagspause in Mernes wurde nun ein nicht geplanter Abstecher ins Sinntal nach Niedergronau gemacht. Hier blühten in großer Anzahl, eine Rarität, die Schachblume. Nur noch an wenigen Stellen in Deutschland kommt diese faszinierende Pflanze vor. Das Sinntal um Niedergronau ist wahrscheinlich das größte Vorkommen dieser Spezie in Westeuropa. Auf dem jährlich stattfindendem Schachblumenfest mit Musik, Kutschfahrten und fachkundlichen Erläuterungen wurde ein kurzer Zwischenstop eingelegt. Das Photographieren von Fritillaria meleagris, der Schachblume, kam natürlich nicht zu kurz. Zum Abschluss der Fahrt traf man sich mit dem NABU- Mitglied Manfred Jäger am Obermooser Teich. Jäger als hervorragender Kenner des Teiches erläuterte die Entwicklung und den Stand der Kaufangelegenheiten durch den NABU-Landesverband. Die NABU-Gruppe Wettsaasen übergab einen Scheck über 1.500 DM zur Finanzierung des Ankaufes der Teiche. Ein Rundgang um den Obermooser Teich und der Abschluß in Niedermoos rundeten diesen gelungen Tag ab. Gegen 20.30 Uhr landeten die Teilnehmer wieder wohlbehalten in Wettsaasen.

 
 
 

 
 
 
 
 

 


Fledermausabend

 
   

Die NABU-Gruppe Wettsaasen veranstaltete am Freitag den 3.8.2001 ein Fledermausseminar. Ganz große Resonanz fand am Freitag die "Fledermausnacht" der örtlichen "NABU-Gruppe" mit Fledermausseminar und Exkursion unter Leitung von Klaus Spruck (Heuchelheim), Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Hessen.

 
 
 
 
 

Vorsitzender Manfred Tröller eröffnete das Seminar im Dorfgemeinschaftshaus in Mücke Wettsaasen und begrüßte 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - bei großer Freude über die große Zahl der beteiligten Kinder, die sich ganz beträchtlich in der Sache rührten - und den Referenten des Abends, einen gefragten Fachmann in der Fledermausbiologie. In seinem Vortrag wurde ein weiter Bogen durch die Welt der Fledermäuse geschlagen. Begonnen wurde mit der Vorstellung einiger der 22 in Deutschland vorkommenden Arten. Über den Körperbau (Fledermäuse fliegen mit den Händen) und die speziellen Erkennungsmerkmale wie Haarfarbe und Ohrform stellte Klaus Spruck vom NABU Heuchelheim (bei Gießen) die Überlebensstrategien und die daraus resultierenden Anforderungen an den Lebensraum vor. Ein weiterer Schwerpunkt bildete der Nahrungserwerb. Alle Fledermäuse in Europa ernähren sich nur von Insekten. Die Aussage, 1 Wasserfledermaus frisst pro Jahr rund 1/2 Million Mücken, sollte dabei die Bedeutung allein dieser Fledermausart unterstreichen. In diesem Zusammenhang wurde auf die Funktion der Ultraschallortung eingegangen. Von einer CD konnten die rund 40 Besucher unterschiedliche Rufe einiger deutlich unterscheidbare Arten kennen lernen. Ein weiterer wichtiger Punkt des Vortrags bildete der Jahreslauf der Fledermäuse. Hier überraschte vor allem, dass Fledermäuse bis zu 30 Jahre alt werden können. Als erster Punkt wurden Bedingungen für den Winterschlaf - mit Absenkung der Körpertemperatur, extrem langsamer Herzschlag und Atmung - und die Anforderungen an die Winterquartiere angesprochen. Die Bildung der Wochenstuben von Fledermausweibchen, die Geburt der Jungen (die Weibchen bringen pro Jahr nur 1 Jungtier zur Welt) sind die Aktivitäten in der Sommerzeit. Im Herbst müssen sich die Fledermäuse eine Fettreserve für den bis zu 3 Monate dauernden Winterschlaf anfressen. Mit der Vorstellung von Sommer- und Winterquartieren sowie Schutzmassnahmen wurde der Vortrag beendet.

 
 


 
 

 


NABU-Gruppe Wettsaasen

 
  Derzeit verfügt die NABU Gruppe - Wettsaasen über 159   MItglieder. Interessierte sind immer hoch willkommen und können sich hier anmelden.

 

Vogelsbergteiche

 
 
 

 

AZN

 
 

Ausbildungszentrum für Naturschutz im Vogelsberg .

 

 

 

 
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